Kunstgarten-Schau

Die Kunstgarten-Schau ist eine öffentliche Ausstellung von Kunstwerken bildender Künstler*Innen der Stadt Leipzig mit dem Focus auf Bildhauerei und Installation. Der Kunstgarten des soziokulturellen Zentrums „Budde-Haus“ als gärtnerisches Kleinod im Stadtteil Gohlis bietet Besucher*Innen seit jeher die Möglichkeit der Kontemplation im urbanen Raum der Großstadt. Angereichert durch hochwertige Kunstwerke entsteht aus einem einstigen Lustgarten ein vielfältiger Kunstgarten. Hier begegnen sich die Generationen in einer außergewöhnlichen Atmosphäre, die dazu einlädt, sich mit zeitgenössischen Positionen bildhauerischer Kunst auseinander zu setzen oder deren Anblick im Grünen einfach nur zu genießen.

Mit der Kunstgarten-Schau peilt die Kooperation des freien Kunstprojekts KUNSTKONZIL und des soziokulturellen Zentrums Budde-Haus die Verknüpfung des jeweils bisher erreichten Publikums an – auf der einen Seite das Budde-Haus mit seinen vielfältigen Angeboten von Livemusik über Theater bis zum Seniorentanz, zusätzlich den Gästen des allseits beliebten Biergartens „unterm Gingkobaum“ sowie den zahlreichen Besucher*innen des Kinderspielplatzes und auf der andere Seite das spezifisch kunstinteressierte Publikum des Ausstellungsprojekts KUNSTKONZIL. 

Die 1. Kunstgarten-Schau fand als Pilot-Ausstellung am 3. Juli 2021 statt.

Cornelia Hammans „Im Frieden“ & „Eleganz“ 

Die 2. Kunstgarten-Schau eröffnet am 7. Mai 2022 und ist bis zum 2. Juli zu sehen.

Die 3. Kunstgarten-Schau eröffnet am 9. Juli 2022 und ist bis zur Nacht der Kunst am 3. September 2022 zugänglich.

Die Eröffnungen werden durch verschiedene Programmpunkte zum Ereignis für alle Besucher*innen unabhängig vom Alter und der sozialen Herkunft. Für Kinder bietet die Kunstgarten-Schau ab 15.00 Uhr vielfältige Möglichkeiten, sich spielerisch selbst künstlerisch auszuprobieren. Unter kunstpädagogischer Anleitung basteln die kleinen Besucher ihre eigenen Objekte und bekommen dafür eine Ausstellungsfläche. Ab 16.00 Uhr beginnen jeweils halbstündige Führungen durch die Ausstellung. Konzertante klassische Musik lädt die Besucher*innen ab 17.00 Uhr ein zu verweilen. Ein Künstlergespräch um 18.00 Uhr informiert über die Werdegänge der Künstler*innen, Techniken und verwendete Materialien sowie die künstlerische Aussage ihrer ausgestellten Positionen. Den Eröffnungstag rundet um 19.00 Uhr ein literarisches Format ab.

In einer Kooperation mit den im Umfeld gelegenen Schulen Schiller-Gymnasium und 35. Oberschule werden während der Ausstellungszeit Angebote an die Kunstlehrenden vermittelt. Schülerinnen und Schülern soll die Möglichkeit der Kunstbetrachtung sowie die zeichnerische Auseinandersetzung mit den Kunstwerken im Freien unterbreitet werden.

Pro Ausstellung planen die Projektpartner künstlerische Positionen von 2 bis 3 Künstler*innen. Im Vorfeld erfolgt die Auswahl der künstlerischen Positionen durch den Kurator Frank Berger von KUNSTKONZIL. Das allein stellt schon eine Herausforderung dar, ist doch die Kunststadt Leipzig zwar ein Zentrum der Malerei, Grafik und Fotografie; Bildhauerei jedoch fristet noch immer ein Schattendasein. Gleichwohl hat sich in den vergangenen Jahren ein Netzwerk von Bildhauer*innen etabliert. Für den Projektzeitraum steht die Bildhauerinnengruppe „Materialistin“ mit den Künstlerinnen Agnes Lammert, Laura Eckert, Lucy König, Friederike Warneke, Wibke Rahn, Enne Haehnle, Elisabeth Howey und Sophie Uchman im Focus.